Deutscher Soldatenfriedhof Maleme auf Kreta

Am 29.05.2007 vom Ouzo an der "all-inclusive"-Bar losgerissen ging es in aller Frühe mit einem Leihwagen
125 km an der Küstenstrasse entlang Richtung Maleme.
Wenn man im Ausland einen deutschen Soldatenfriedhof besucht, egal, ob in Frankreich, Griechenland oder sonstwo,
ist man doch immer wieder überrascht, wie die einheimische Bevölkerung diese Friedhöfe pflegt und instand hält.
So auch bei Malmede auf Kreta, wo 4465 deutsche Gefallene liegen, von denen allein in der Schlacht um die Insel
vom 20.Mai bis 01.Juni 1941, 3352 Soldaten fielen.
Einer der prominentesten Kämpfer war wohl Max Schmeling, der sich im Jahr 1940 freiwillig zur Fallschirmjägertruppe
meldete, welche damals noch der Luftwaffe unterstellt war. Deswegen auch die Schwingen als Kragenspiegel.
Allerdings verletzte er sich am 20. Mai bei der Landung so schwer, dass er ausgeflogen wurde und für den Rest des Krieges als nicht k.v. (nicht kriegsdienstverwendungsfähig) eingestuft wurde.